Erläuterungen zum Jahresabschluss
Sehr geehrte Stimmbürgerinnen und Stimmbürger
Der Gemeinderat hat an der Sitzung vom 11. Mai 2026 die Jahresrechnung 2025, welche nach den Vorgaben des Harmonisierten Rechnungslegungsmodells 2 (HRM2) geführt wird, genehmigt.
Die Rechnung 2025 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von CHF 196’517.42 (Vorjahr Verlust von CHF 228’836.42) ab. Budgetiert war ein Verlust von CHF 71’000.00. Somit hat die Rechnung gegenüber dem Budget um CHF 267’517.42 besser abgeschlossen.
Diese grosse Abweichung zum Budget ist unter anderem durch die an der Gemeindeversammlung vom 25.11.2024 beschlossene Steuerfusserhöhung von 5% zu erklären.
Weitere erwähnenswerte Abweichungen sind nachfolgend aufgeführt (– positiv / + negativ gegenüber Budget 2025).
Bitte beachten Sie, dass der Vollständigkeit halber die Abweichungen der gebührenfinanzierten Funktionen (markiert mit *) ebenfalls aufgeführt werden, jedoch auf das Rechnungsergebnis keinen Einfluss haben, da das Ergebnis dieser Funktionen mit der jeweiligen Spezialfinanzierung ausgeglichen wird.
Erfolgsrechnung
Aufwand
| Funktion | Bemerkung | Betrag in CHF |
| 0120 | Rechtsfälle Dorfbrunnen, Vizepräsidium + Stimmrechtsrekurs | 9’800 |
| 0222 | Mehraufwände für die Überprüfung der Abwasserpläne und Einmass der Leitungen auf Baustellen infolge hoher Planungs- und Bautätigkeit. | 18’500 |
| 3290 | Kauf von Exemplaren der Chronik von Bettwiesen + Unterstützungsbeitrag für Digitalisierungsarbeiten der Chronik (3’100). Mehraufwände 30 Jahr Jubiläum (1’900). | 5’000 |
| 4210 | Höhere Restkosten Spitex Lauchetal infolge Zunahme der Klientenanzahl. | 9’700 |
| 5120 | Die Schlussrechnung IPV des Kantons ist höher als erwartet ausgefallen (6’000), jedoch sind die Kosten für die Aufhebung von Prämienausständen (-10’400) tiefer ausgefallen. | -4’400 |
| 5430 | Minderaufwand Alimentenbevorschussung | -5’900 |
| 5440 | Es waren keine Kindesschutzmassnahmen mehr, sondern nur noch Familienbegleitungen nötig. Diese Aufwände wurden in der Funktion 5720 verbucht. | -27’500 |
| 5451 | Familienergänzende Kinderbetreuung ist tiefer als erwartet ausgefallen | -9’500 |
| 5720 | Mehr Fälle Wirtschaftliche Hilfe | 87’600 |
| 5730 | Weniger Fälle im Asylwesen | -21’600 |
| 5732 | Leicht mehr Fälle Schutzstatus S | 3’100 |
| 5790 | Aufwand Soziale Dienste Lauchetal-Thurtal tiefer als erwartet. | -20’900 |
| 6150 | Weniger Strassenunterhaltsarbeiten (-16’100) und tieferer Stromankauf für Strassenbeleuchtung aufgrund LED-Umstellung (-5’600). | -21’700 |
| 7100 | Rechtsfall Dorfbrunnen | 4’100 |
| 7101* | Mehraufwand Löhne aufgrund Auszahlung von Überstunden (8’000). Mehraufwand Unterhalt Leitungsnetz aufgrund Wasserleitungsbrüche, Entwässerung Sammelfassung Quellen und benötigten Netzspülungen (41’000). Minderaufwand beim Unterhalt von Hausanschlüssen (-17’100). Beteiligung an den Kosten der Smart Meterumstellung des EW’s (12’100). | 44’000 |
| 7201* | Mehraufwände in der Nachführung des Leitungskataster aufgrund hoher Bautätigkeit (18’800). | 18’800 |
| 7410 | Mehrkosten Wasserbauarbeiten Rückhaltebecken Neustocken. | 22’400 |
| 7710 | Weniger Todesfälle | -15’600 |
| 8200 | Beiträge Sicherheitsholzschlag | 6’700 |
| 8711* | Mehraufwand bei der Netzpreiskalkulation (14’800). Minderaufwand beim Unterhalt des Leitungsnetzes (-12’500). | 2’300 |
| 8712* | Aufgrund vieler neuer PV-Anlagen im Dorf, musste beim EKT weniger Strom als erwartet eingekauft werden (-46’000). Jedoch kam es zu Mehrkosten beim Stromeinkauf von PV-Anlagen (40’300). | -5’700 |
| 9300 | Anteil an Finanzausgleich ist tiefer ausgefallen | -9’100 |
| 9610 | Die Darlehen konnten günstiger als erwartet aufgenommen werden. | -20’500 |
| Mehrere | Die benötige Anpassung der Outsourcing-Infrastruktur konnte aufgrund eines Anbieterwechsels günstiger als geplant durchgeführt werden (-15’000). Des Weiteren fielen auch die Betriebskosten für das Outsourcing durch den Wechsel tiefer als erwartet aus (-20’000). | -35’000 |
Ertrag
| Funktion | Bemerkung | Betrag in CHF |
| 1400 | Keine Rückerstattungen aus Beistandschaften erhalten | 6’500 |
| 1500* | Minderaufwand Fernauslösung Anet (-16’200), keine Aufwände für externe Berater (-5’000), Minderaufwand bei Umsetzung Löschwasserkonzept (-2’900), Mehreinnahmen Feuerwehrersatzabgabe (-11’400) | -35’500 |
| 5120 | Mehreinnahmen bei den Rückerstattungen vom säumigen Prämienzahlern (-18’800). Mindereinnahmen bei den Kantonsbeiträgen (7’400). | -11’400 |
| 5440 | Die Rückerstattungen bezüglich Familienbegleitung wurden in der Funktion 5720 verbucht. | 6’900 |
| 5720 | Mehr Rückvergütungen + Beiträge als erwartet | -23’200 |
| 5730 | Mehr Rückvergütungen (-15’900) als erwartet. Jedoch hat man weniger Staatsbeiträge erhalten. (39’000) | 23’100 |
| 5732 | Weniger Rückvergütungen Fälle Schutzstatus S als erwartet (3’300), jedoch sind die Staatsbeiträge ein wenig höher ausgefallen (-3’800). | -500 |
| 6150 | Gemeindeanteil an Motorfahrzeugsteuern ist höher ausgefallen | -23’800 |
| 8711* | Aufgrund vieler neuer PV-Anlagen im Dorf, konnte weniger Strom als erwartet verkauft werden und somit sind die Netznutzungserträge tiefer ausgefallen. | 36’300 |
| 8712* | Aufgrund vieler neuer PV-Anlagen im Dorf, konnte weniger Strom als erwartet verkauft werden. | 91’300 |
| 9100 | Mehreinnahmen Steuern NP (-185’700) Mehreinnahmen Quellensteuern (-12’500) Mehreinnahmen Steuern JP (-98’400) | -296’600 |
| 9500 | Mindereinnahmen Grundstückgewinnsteuer | 28’000 |
Die Investitionsrechnung weist Nettoinvestitionen von CHF 32’617.30 aus. Budgetiert war eine Nettoinvestition von CHF 907’700. Dies ergibt eine um rund CHF 875’000 tiefere Nettoinvestition als budgetiert. Hauptgrund für diese Abweichung ist, dass das Projekt Revitalisierung Aneterbach, Los 1-3 nicht wie geplant gestartet werden konnte.
Abgeschlossene Investitionen:
INV00058 – Sanierung Wasserleitungen Alpenblick
Die Sanierung konnte rund CHF 70’000 günstiger als geplant durchgeführt werden.
INV00071 – Anschaffung Smart Meter 2. Tranche
Die Umstellung auf Smart Meter ist rund CHF 50’000 günstiger als budgetiert ausgefallen. Zudem konnten Aufwände im Zusammenhang mit den Wasserzählern von rund CHF 24’000 intern der Wasserversorgung weiterverrechnet werden.
Betrieblicher Aufwand
1 Personalaufwand
2 Sach- und übriger Betriebsaufwand
3 Abschreibungen Verwaltungsvermögen
4 Einlagen in die Fonds und Spezialfinanzierungen
5 Transferaufwand
6 Durchlaufende Beiträge
7 Finanzaufwand
8 Ausserordentlicher Aufwand